- Nächster Wiener Töchtertag am 23. April 2020 -

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Der Mangel an Fachkräften mit technischer-naturwissenschaftlicher Ausbildung stellt Unternehmen derzeit vor große Herausforderungen. Gleichzeitig strömen mehr und mehr Frauen in akademische Berufe, schrecken aber vor „Männerberufen“ zurück. Es besteht großer Handlungsbedarf bei Betrieben, für weibliche Fachkräfte attraktiv zu sein – aber wie?

Einen Überblick über Chancen, Herausforderungen und Ansatzpunkte für Unternehmen, die insbesondere Frauen ansprechen wollen, bietet eine neu veröffentlichte Befragung durch Dr. Martina A. Friedl im Auftrag der AK Wien. Dabei wurde mit einer Reihe von Unternehmen, hauptsächlich mit Sitz in Wien, die Frage diskutiert, was die Frauen von der Technik fern hält und welche Maßnahmen in den einzelnen Unternehmen schon gesetzt wurden. Die in der Publikation gesammelten Erfahrungen und Best Practices stehen nun als Inspiration auch anderen Unternehmen zur Verfügung.



Die ganze Studie finden Sie hier: www.arbeiterkammer.at/service/studien/frauen/Frauen_und_Technik.html



Mehr Informationen zur Autorin finden Sie hier: www.martinafriedl.com

Posted In: Aktuelles, Unternehmen

„Der Töchtertag ist eine super Gelegenheit, sich Unternehmen aus verschiedenen Bereichen anzusehen – so eine Chance hat man später nicht mehr! Ich denke, dass es mir auch bei der Berufsentscheidung helfen wird, weil ich noch keine Ahnung habe, was ich später werden möchte. Außerdem macht es einfach sehr viel Spaß!“

Posted In: Mädchen

Für Unternehmen, die sich mit der Gleichstellung von Frauen und Männern in ihrem Betrieb beschäftigen, stellt die Frauenabteilung der Stadt Wien zwei Fragebögen zur Verfügung. Einerseits ein Analysetool um Gleichstellungsdaten im Unternehmen zu erfassen und andererseits einen Fragenkatalog, der als Unterstützung für die Umsetzung von Gleichstellungsstrategien und -maßnahmen entwickelt wurde.

Posted In: Unternehmen

Die unausgeglichene Verteilung von Mädchen und Burschen ist bereits in den höheren Schulen bemerkbar. In Schulen mit technischem Schwerpunkt ist diese ungleiche Verteilung sowohl in Lehrpositionen als auch bei dem Verhältnis von Schülerin zu Schüler erkennbar: Rund ein Drittel der SchülerInnen ist weiblich und auch der Anteil der LehrerInnen liegt bei nur 15%. Im Universitätsbereich sieht es ähnlich aus: Nur 27% der Studierenden auf der Technischen Universität Wien sind Frauen.

Geschlechterverhältnis an Wiener Schulen: (Quelle: Wiener Gleichstellungsmonitor 2013)

 

 

 

 

 

 

 

 

Posted In: Schon gewusst

Auf der Online-Plattform www.meine-technik.at  finden technikinteressierte Mädchen alles zum Thema Berufs- und Bildungsorientierung, aktuelle Projekte und Fördermöglichkeiten. Die Plattform will Mädchen dazu motivieren, auf ihre Stärken zu vertrauen, technische Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten zu entdecken und auszuprobieren.  „Meine Technik“ bietet aber nicht nur jede Menge Informationen für  junge Frauen und Mädchen, die ihre berufliche Zukunft in die Hand nehmen wollen – auch Schulen, Unternehmen, Vereine und Beratungsstellen können sich hier über Best-Practice-Besipiele informieren und sich mit eigenen Initiativen und Projekten zum Thema Mädchenförderung einbringen.

Wiener Töchtertag 2013 im AKH ©Pfluegl

Wiener Töchtertag 2013 im AKH ©Pfluegl

Posted In: Mädchen

Gehaltsrechner

  • FiT Gehaltrechner des AMS: Berechnung von Einstiegs-, Jahres- und Lebensgehalt sowie Vergleiche zwischen „typischen“ und „untypischen“ Frauenberufen: http://www.fit-gehaltsrechner.at/

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Beratung

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Lehre

Posted In: Schon gewusst

TIPP zum Thema Chancengleichheit: Gefördert werden Projekte, die den gleichmäßigen Zugang von Mädchen und Burschen zu unterschiedlichen Lehrberufen stärken. Lehrberechtige können allein oder gemeinsam mit Partnern Projekte einreichen, die die Vermittlung von jungen Frauen in Lehrberufen mit einem Frauenanteil von bis zu 30% zum Inhalt haben.
Details zu dieser Förderung erfahren Sie auf der Website der Arbeiterkammer Wien.

Posted In: Unternehmen

Wir haben auch dieses Jahr wieder eine Vereinbarung mit den Landesschulräten für Niederösterreich und dem Burgenland getroffen. Mädchen, die nicht in Wien zur Schule gehen, können daher trotzdem am Wiener Töchtertag teilnehmen. Das von uns erstellte Entschuldigungsformular gilt auch in niederösterreichischen und burgenländischen Schulen. Wer von euch also am WIENER TÖCHTERTAG teilnimmt, hat an diesem Tag schulfrei.

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Laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) schätzen sich Mädchen nicht so gut in Mathe ein, selbst wenn ihre Leistungen genauso gut sind wie die der Jungs. Diese falsche Bescheidenheit der Mädchen hat also nichts mit ihrem Können sondern mit gesellschaftlichen Rollenbildern zu tun.

Wichtig ist daher, dass LehrerInnen und Eltern die Mädchen motivieren und ihr Interesse an Mathematik und Technik fördern.

Mehr zu den unterschiedlichen Bildungswegen von Mädchen und Burschen finden sich in diesem ORF-Artikel.

Posted In: Schon gewusst

Im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung (52% Frauen) gibt es bei der Gruppe der bis 19-Jährigen in Wien weniger Mädchen als Burschen. Pflichtschulen, Polytechnika, Berufsschulen, technische mittlere und berufsbildende höhere Schulen werden stärker von Burschen besucht. Die AHS dagegen von mehr Mädchen, insbesondere die AHS Oberstufe, in der 56% der SchülerInnen weiblich sind. Auch bei den Studierenden überwiegen Frauen (mit 55%).

Bei der Lehrausbildung gibt es mehr Burschen als Mädchen (rund 40% eines Altersjahrganges beginnen eine Lehre); der Mädchenanteil bei BerufsschülerInnen liegt bei 40%. Die Wahl der Lehrberufe entspricht immer noch stark den Geschlechtsstereotypen. Die drei häufigsten von Mädchen gewählten Lehrberufe in Wien (2011) sind die „klassisch“ weiblichen Lehrberufe Einzelhandelskauffrau, Bürokauffrau und Friseurin, die von 47% der Mädchen gewählt wurden. Vor 10 Jahren waren es aber noch 59%. 68,1% der Mädchen wählen aus nur 10 Lehrberufe aus, während es bei den Burschen nur 47,9% sind.

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